Ankertechnik

Anker haben für die Schalungstechnik eine sehr hohe Bedeutung und werden wieder gewinnbar oder im Bauteil verbleibend eingesetzt. Bei vertikalen und geneigten Bauteilen nehmen sie die Belastungen aus dem Frischbetondruck auf. Sie verbinden Schalung und Konterschalung und verhindern das Auseinandertreiben von Schalung und Beton. Außerdem haben sie Einfluss auf die Gestaltung bei Sichtbeton. Nach dem Ausschalen können die verbleibenden Ankerlöcher mit Verschlusskonen oder Stöpseln geschlossen werden.

Mikropfähle bzw. Kleinbohrverpresspfähle dienen dazu, punktuell Lasten in den Untergrund einzuleiten. Wir verwenden Mikropfähle u.a. vor allem für Gründungen oder Unterfangungen. Sie eignen sich aber auch besonders für die Anwendung in Bestandsbauwerken (z.B. für Nachgründungen), da sie unter sehr beengten Verhältnissen hergestellt werden können.
Dazu verwenden wir Durchmesser bis 300mm. Die Herstellung erfolgt im verrohrten oder unverrohrten Bohrverfahren.

Bei Verpresspfählen/Verpressankern, die nur auf Zug beansprucht werden, wird ein durchgehendes Stahltragglied/Anker in einen Hohlraum/Bohrung eingebracht. Am hinteren Ende des Ankers wird ein Verpresskörper hergestellt. Die aufzunehmende Last wird nur im Bereich des Verpresskörpers in den Baugrund eingeleitet.
Wenn der eingebrachte Zementmörtel das gesamte Stahltragglied umfasst, wird die Kraft über den Verbund von Tragglied und Verpressgut auf der gesamten Länge übertragen. Diese Verpresspfähle können auf Zug und Druck beansprucht werden.

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