Ankertechnik

Die Herstellung nachträglicher Bewehrungsanschlüsse erfordert eine ausgesprochen sorgfältige und teils aufwändige Planung.

DIBORA® Schneidtechnik nutzt die aktuellen Hilti Innovationen zielgerichtet und einfach.

Leistung, Effizienz und Einsatzmöglichkeiten dieser Lösungssysteme können die geltenden Standards teils sogar noch deutlich übertreffen.

Unsere Mitarbeiter haben die für die Anwendung dieser Technologien notwendigen Lehrgänge besucht und entsprechende  Zertifikate erworben, die alle zwei Jahre zu erneuern sind.  

Hilti Konstruktionslösungen für nachträgliche Bewehrungen:

  • Volle Leistung bei kürzerer Verankerungstiefe
  • Momentsteife Verbindungen mit gerader Bewehrung

Vorteil: Nutzung gerader Stäbe für Verbindung zwischen Platten oder Balken und Wänden, Balken und Platten oder Säulen und Fundamenten. 

  • Nachträgliche Bewehrung bei Schublasten

Vorteil: Mit Zugankern setzen Sie zusätzlich Schubbewehrungen mit geringem Aufwand beim Bohren und Nachbearbeiten sicher um.

Bewehrung für Beton – Beton – Verbindungen

Vorteil: Sicherstellung eines Monolithischen Strukturverbunds, zuverlässige Übertragung der Schubkräfte, auch bei gerissener Verbundfuge, Bemessen mit optimal reduzierter Verankerungslänge, einsetzbar für verschiedenste Aufbeton -Anwendungen

Anker haben für die Schalungstechnik eine sehr hohe Bedeutung und werden wieder gewinnbar oder im Bauteil verbleibend eingesetzt. Bei vertikalen und geneigten Bauteilen nehmen sie die Belastungen aus dem Frischbetondruck auf. Sie verbinden Schalung und Konterschalung und verhindern das Auseinandertreiben von Schalung und Beton. Außerdem haben sie Einfluss auf die Gestaltung bei Sichtbeton. Nach dem Ausschalen können die verbleibenden Ankerlöcher mit Verschlusskonen oder Stöpseln geschlossen werden.

Mikropfähle bzw. Kleinbohrverpresspfähle dienen dazu, punktuell Lasten in den Untergrund einzuleiten. Wir verwenden Mikropfähle u.a. vor allem für Gründungen oder Unterfangungen. Sie eignen sich aber auch besonders für die Anwendung in Bestandsbauwerken (z.B. für Nachgründungen), da sie unter sehr beengten Verhältnissen hergestellt werden können.
Dazu verwenden wir Durchmesser bis 300mm. Die Herstellung erfolgt im verrohrten oder unverrohrten Bohrverfahren.

Bei Verpresspfählen/Verpressankern, die nur auf Zug beansprucht werden, wird ein durchgehendes Stahltragglied/Anker in einen Hohlraum/Bohrung eingebracht. Am hinteren Ende des Ankers wird ein Verpresskörper hergestellt. Die aufzunehmende Last wird nur im Bereich des Verpresskörpers in den Baugrund eingeleitet.
Wenn der eingebrachte Zementmörtel das gesamte Stahltragglied umfasst, wird die Kraft über den Verbund von Tragglied und Verpressgut auf der gesamten Länge übertragen. Diese Verpresspfähle können auf Zug und Druck beansprucht werden.